24 April 2006

only rumors, don't care

Es ist Zeit, mit einem weit verbreiteten Vorurteil über mich aufzuräumen: entgegen übler Verdächtigungen bin ich niemand der Tiere hasst. Das mag den ein oder anderen der mich kennt vielleicht überraschen, aber: ich würde sogar so weit gehen zu sagen TIERE SIND MEINE FREUNDE! Das gilt im übrigen nicht nur für die knusprigen...

Zum Beweis habe ich das Wochenende zum Studium der Anatomie unserer kleinen gefiederten, schuppigen und vielbeinigen Gefährten in der freien Natur verbracht und natürlich auch das ein oder andere Bild mitbringen können. Das Anfertigen dieser Bilder war mit einem hohen Zeitaufwand verbunden, musste ich doch stundenlang in wechselndem Wetter im Freien ausharren, damit die possierlichen Nager und Krabbler sich an meine Anwesenheit gewöhnen, und mich als einen der ihren akzeptieren konnten. Hier nun die Ergebnisse meiner Studien:



Diesen Vertreter der Gattung Porcellio scaber, vulgo "gemeine Kellerassel", besuchte ich im Keller meiner bescheidenen Behausung. Ich habe ihn auf Anhieb in mein Herz geschlossen, scheint er doch offensichtlich momentan ebenso wie ich selbst eine leicht depressive Lebensphase zu haben... ;)



Während ich diese Skizze eines Weberknechts anfertigte klingelte sein Handy und er musste schnell weg, verständlich. Wer kennt das nicht: im ungünstigsten Moment kommt endlich der langersehnte Anruf... Trotzdem bin ich der Natur dankbar, dass ich noch einen raschen Blick auf diesen kleinen Flitzer erhaschen konnte...



Im von Menschenhand nahezu unberührten Urwald, der sich kilometerweit um unseren Ort zieht, traf ich dieses seltene Chameleon an, das auf Beute aus war. Glücklicherweise konnte ich mich schnell mit dem kleinen Reptil anfreunden und wir teilten brüderlich das erlegte Mittagsmahl.



Am Ende eines spannenden, aber auch meditativen Wochenendes in der Natur wurde ich noch Zeuge des aufwendigen Balzverhaltens der gemeinen Stubenfliege, im Fachjargon auch als Musca domestica bekannt. Diese surrenden geflügelten Könige der Lüfte umkreisen sich oft stundenlang, um dann -nach einer gemeinsamen Mahlzeit (im Bild)- dafür zu sorgen, dass ihre Art nicht ausstirbt...


Wie man sieht: ich MAG Tiere. Vielleicht werde ich meine Beobachtungen fortsetzen und mich auch unter Wasser wagen, mal sehen... ;)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

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