Posts mit dem Label people like us werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label people like us werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

28 Januar 2020

Alles Gute zum Geburtstag...

... lieber DFB, bitte bleib nicht so wie Du bist! 

Heute vor 120 Jahren wurde in Leipzig der DFB gegründet, in der Gaststätte "Zum Mariengarten" in der Büttnerstraße, nicht allzu weit weg vom Bahnhof. Eine Gruppe (vermutlich eher) junger Männer sitzt zusammen, diskutiert, organisiert sich: als Dachverband zu einigen regionalen Verbänden die es bereits gab, zur Neuordnung der regionalen Meisterschaften, letztlich zum Ausspielen einer nationalen Meisterschaft und auch zur Organisation von Länderspielen.

Nicht sponsored by Coca Cola übrigens, es wurden auch keine Dosen RedBull getrunken (vermutlich haben sich alle an Bier gehalten), und man hat sich wohl auch nicht gegenseitig teuere Uhren geschenkt zur Feier des Tages. Meines Wissens ging das Ganze auch ohne einen coolen Slogan oder gar Hashtag vonstatten, vielleicht hat jemand irgendwann einen Wimpel oder ähnliches an die Wand gehängt.

Warum nun "bleib nicht so wie Du bist?"

Nun. Zum 100 jährigen Jubiläum des Verbandes wurde eine Tafel ans Haus gehängt, das im übrigen nicht mehr das originale Haus, sondern ein Gebäude aus dem Jahr 1914 ist. Auch die Gaststätte gibt es natürlich längst nicht mehr. Dieses Jahr wird zum 120 jährigen der -kein Witz!- "Udo Steinberg Innovation Hub eSport Playroom für Studenten" eingeweiht, im Beisein von DFB Präsident Fritz Keller. #FeelTheHistory.

Vergeben die Chance, eine Außenstelle des Dortmunder Fußballmuseums einzurichten, wieder mal eine Aktion mit albernem Namen bei dem nur das "sponsored by" fehlt und irgendwie auch wieder mal ein Symbol dafür, was aus dem DFB mittlerweile geworden ist: ein riesiger Verband ohne Bindung zur eigenen Basis - vor 120 Jahren ging es nämlich einfach nur darum Fußball zu spielen...





19 Oktober 2018

Bloc Party? Blog Party!

"Bloc Party spielen 'silent alarm' live in der Columbiahalle in Berlin" - dass die Idee kurz entschlossen nach dem Lesen dieser Meldung im Frühjahr sofort Tickets zu kaufen nicht so schlecht war, dachten wohl noch ein paar mehr Leute als ich - das Konzert war quasi sofort ausverkauft.



Die zwischenzeitliche Befürchtung "das kürzeste Konzert aller Zeiten weil das Album nicht so lang und ziemlich schnell ist" zu besuchen waren auch unbegründet, sie haben dann doch ein bisschen mehr gespielt als 'nur' silent alarm:

compliments
plans
luno
so here we are
price of gas
the pioneers
this modern love
she's hearing voices
blue light
banquet
positive tension
helicopter
like eating glass
-
tulips
the marshals are dead
little thoughts
the prayer
--
the love within
skeleton
flux.

"Eine Band spielt ein Album das ich mag" - nach U2 mit Joshua Tree 2017 war das gestern schon zum zweiten Mal ein sehr schöner Abend, mit dem kleinen Bonus dass das Konzert auch noch in der Columbia Halle war (da haben wir zum ersten Mal oasis live gesehen und hatten danach eine der schönsten Nächte überhaupt mit jeder Menge toller Menschen und Orte, da darf man schon mal kurz sentimental werden wenn man die Leuchtschrift über dem Eingang wieder mal sieht).

Als nächstes mit diesem Konzept dann bitte:

Travis  - the man who
Pulp - different class
Pulp - this is hardcore
Super Furry Animals - Radiator
Ash - free all angels

(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
(what's the story?) morning glory
.
.
.
.

25 Februar 2015

Freiburg in Berlin

Nicht auf dem Ticket: der "interessante" offizielle Slogan des Berliner Olympia Stadions: "Feel the history"

Nein, wir bauen keinen Pavillon im Gästeblock...

Optisch warm, tatsächlich kalt: Auswärtsspiele im Winter sind die Spiele bei denen am Anfang nur die Füße frieren und die Kälte dann zum Spielende von unten bis unters Kinn hoch gezogen ist...

Relativ gute Sicht für einen Gästeblock. Wäre trotzdem lieber im Mai 2013 hier gewesen zum Pokal Endspiel...




Wie schnell sich ein Stadion leert wenn die Heimmannschaft mal wieder verliert 1/2 
Wie schnell sich ein Stadion leert wenn die Heimmannschaft mal wieder verliert 2/2 
AUSWÄRTSSIEG!

Feel the Histery...

Mal auf der anderen Seite der Bundesliga-Produkton: über dem LIG als unscharfer Fernsehstar. Hab allen Kollegen in Ismaning gewunken, hat aber keiner gemerkt... ;D

21 August 2012

21. August 1997 - been there then


Plattenspieler entstaubt und nach Ewigkeiten mal wieder angeschaltet, und siehe da: funktioniert noch! Bier ist auch im Kühlschrank, perfekt: alles Gute zum 15. Geburtstag Be Here Now! Mein von den meisten Teilnehmern geschmähtes Lieblingsalbum ist jetzt exakt halb so alt wie ich - Prost!

Und: ich bin wohl auch nicht der einzige der heute die Platte auflegt und sein Glas erhebt - unglaublich wer damals alles so vor dem hmv rum gelungert hat um am Erscheinungstag ein Exemplar zu ergattern:



Ob er wohl noch seinen "Orden" hat...?


Egal. Ob der epischen Länge dieses Meisterwerks gibt es später Champions League Qualifikation mit Musik statt zdf-Expertentalk - was wenn man drüber nachdenkt eigentlich grundsätzlich keine so schlechte Idee ist... Und das beste: nach dem Album ist vor den B-Seiten! Von Angel Child, going nowhere und stay young - immer wieder erstaunlich was für Lieder Noel früher einfach so weg geschenkt hat...


28 Mai 2012

the hardest part


Das Schlimmste bei einem längeren Job ist es jedes Mal wieder sich für eine Weile zu verabschieden, vor allem nach einer Woche Urlaub zum Akkus aufladen.

*seufz*

Also: skype-Account reaktivieren! Werde morgen versuchen mich an mein Passwort zu erinnern... :)

05 Januar 2009

Frühjahrsputz!

Bei Schnee ist ein Frühjahrsputz definitiv verfrüht und albern, deswegen habe ich mich heute ein wenig aufs analoge und digitale Aufräumen beschränkt. In meinem analogen Leben wäre dieser Satz natürlich noch lustiger gewesen wenn ich meinen Schrank aufgeräumt hätte, für das digitale heißt es: hier auf der Seite rechts ist es ordentlicher geworden, das ein oder andere neue Hammerwahnsinnshughtechfeature ist hinzu gekommen und in der Linkliste gab es ein paar Aktualisierungen - Hallo Herr rob, grüß Gott nach Österreich Roland Eitler, mbote Olaf Batata (hoffentlich ergibt das Sinn, meine Kenntnisse der Bantu-Sprache sind nicht so prickelnd ehrlich gesagt...), welcome next level cinema!

Das Archiv ist jetzt in einem handlichen Dropdown Menü untergebracht und liegt nicht mehr so verstreut herum wie gestern noch (je länger ich diese Seite schreibe desto unordentlicher wurde es, ein Hoch auf Herrn Dropdown oder wie auch immer der Erfinder des gleichnamigen Menüs heißt!), es gibt Null regelmäßige Leser auf dieser Seite und diese können nun mit den bequemen Buttons auch alles wild abonnieren wonach Ihnen gelüstet.

29 November 2008

Wie man ein Bild von seinem Lieblingsmädchen macht...

... in 10 Minuten!

Bleistift spitzen, Skizze machen und mit dem guten alten Edding 400 die Outlines markern:

Bild einscannen, Photoshop öffnen und den Modus auf Graustufen umstellen; mit der Funktion Tontrennung "2" wählen (macht das graue der eingescannten Linien wieder schwarz und die eklige Farbe des Papiers wieder weiß); eventuell vorhandene weiße Pixel in den Outlines suchen und schwarz färben.

Mit Farben nach Wahl füllen - fertig ist die Comic-Freundin! :D

22 November 2008

Walt Disneys wunderbare Welt

Diese Ausstellung in der ich letzte Woche mehr oder weniger zufällig gelandet bin sollte sich niemand entgehen lassen der bis Januar in oder um München herum unterwegs ist.

28 Oktober 2008

Neuer TV-Trend

(Ex-) Tatort-Kommissare als üble Bösewichter in anderen TV-Serien: Bernd-Michael Lade im Kölner Tatort letzte Woche als waldschratiger Ökoladen-Inhaber der sich aufknüpft, Andreas Hoppe als zwielichtiger Erpresser dann drei Tage später bei der ZDF Küstenwache und gestern dann (nicht im Bild) "Stedefreund" Oliver Mommsen in der inzwischen in der ARD gelandeten Serie "Anwälte" - kann man vom Tatort allein nicht mehr leben...? ;)


25 Juli 2008

Verhalten gegenüber Kameramännern für Dummies

Gerade beim Festplattenaufräumen fiel mir dieser Text in die Hände den ich vor einer gefühlten Ewigkeit mal fürs craplog geschrieben habe. Schade dass er offline so rumgammelt, deshalb nun hier ein weiteres mal:

Damit ein Kameramann so fröhlich bleibt wie auf diesem Bild gibt es ein paar einfache Verhaltensregeln für den Passanten, der einem Vertreter dieser doch recht selten gewordenen Gattung auf der Straße begegnet:

1. Vermeiden Sie es mehrmals „unauffällig“ durchs Bild zu laufen, sie sind auffälliger als Sie denken. Auch Winken, in die Kamera Lachen und das Stehenbleiben im Bild (oft einhergehend mit dem Anrufen von Verwandten und Bekannten, die nachschauen müssen ob sie Sie gerade im Fernsehen sehen) geziemt sich nicht. Machen Sie sich keine Illusionen: Sie werden so oder so aus dem fertigen Beitrag herausgeschnitten.

2. Versuchen Sie nicht ein Fachgespräch mit einem Kameramann anzufangen den Sie in der Ausübung seines Berufes antreffen, nur weil Sie in den 70er Jahren eine Schmalfilmkamera besessen haben, oder in den 90er Jahren überlegt haben sich eine kleine Videokamera für den Familienurlaub anzuschaffen. Auch das wahllose Einstreuen von in den Medien gehörten technischen Fachausdrücken kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ihr Gegenüber Ihnen mit seinem messerscharfen technischen Sachverstand meilenweit überlegen ist. Er weiß sogar was die von Ihnen benutzten Begriffe bedeuten, und wird bestenfalls schmunzeln solange Sie daneben stehen, in jedem Fall aber wird er sie abends mit den Kollegen ebenso schallend auslachen wie seinen Chef oder die Moderatoren, die bei der gemeinsamen Arbeit ebenfalls gerne Fachbegriffe verwenden ohne zu wissen wovon sie sprechen.

3. Wenn Sie schon vor einer Kamera die gerade aufnimmt (erkannbar zum Beispiel an dem roten Licht an der Vorder- und Rückseite, oder den 10 bis 20 Praktikanten die versuchen sie daran zu hindern durchs Bild zu laufen) durchs Bild laufen müssen, dann tun Sie dies bitte wie folgt: zügig, aber ohne zu rennen! Entschuldigen Sie sich nicht indem Sie vor der Kamera stehen bleiben und „Entschuldigen Sie!“ oder „bin ich ihnen jetzt ins Bild gelaufen?“ sagen, gehen Sie einfach weiter. Bitte ducken Sie sich nicht während Sie vorbeilaufen, das bringt nichts und ist –je nach Alter- auch nicht ganz ungefährlich. Gehen sie auf keinen Fall noch einmal zurück um zu schauen ob Sie gerade durchs Bild gelaufen sind (die Antwort lautet: ja...). Schauen sie AUF KEINEN FALL in die Kamera, das machen nur geltungssüchtige Nachrichtenredakteure und Moderatoren.

4. Folgende Fragen will kein Kameramann hören, drucken Sie sich diese Liste aus, schreiben Sie sie zum Lernen 100 mal ab und rechnen Sie mit Gewalt, wenn Sie trotzdem einmal mir oder einem meiner Kollegen eine stellen:

- „Ist das nicht schwer?“ (Würden Sie einem Möbelpacker die selbe Frage stellen...?)
- „Von welcher Zeitung/welchem Radiosender sind Sie denn?“ (Das ist leider kein Witz, diese Frage wurde mir bereits mehrfach gestellt, und auch bei Kollegen entwickelt sie sich in den letzten Jahren zu einem verhassten Klassiker aus der Reihe „die dämlichsten Fragen aller Zeiten“...)
- „was fotografieren/filmen Sie da?“ (Willkommen im 21. Jahrhundert! Willkommen im Zeitalter der Tapes, DVDs und Festplattenrekorder! Eine Kamera filmt nicht, sie nimmt auf. Bei Film(!)produktionen wird gefilmt, aber da können Sie auch nicht stören da alles weiträumig abgesperrt ist.)
- „Wann/wo wird denn das gesendet?“ (nicht alles was irgendwo aufgenommen wird wird auch irgendwo gesendet. Interessant hierbei finde ich, dass mich noch nie (!) jemand nach „wo“ UND „wann“ gefragt hat, sondern immer nur entweder das eine oder das andere wissen wollte)
- „Bist Du von MTV?“ (Ja. Deswegen stehe ich mit einem Redakteur in einer Fußgängerzone einer Kleinstadt und mache eine Umfrage unter Rentnern.)
- „Kann mein Enkel mal ein Praktikum bei Ihnen machen? Er ist 12 und soooo kreativ!“ (Nein, ist er nicht.)
- „Machen Sie das beruflich?“ (Nein, ich gehe zum reinen Vergnügen auf Veranstaltungen wie „die IHK Hauptversammlung“, „IT-Cluster in Bayern – auf in die Zukunft!“ oder auch „125 Jahre Stadtteilmuseum – ein Leben in Bildern“, mache dort rein privat Aufnahmen und zeige diese dann am Wochenende meinen Freunden, damit sie mich um mein aufregendes Leben beneiden.)
- „Kennen Sie Günter Jauch?“ (Es mag Sie vielleicht überraschen, aber hinter jeder Nummer auf Ihrer Fernbedienung verbirgt sich ein anderer Sender mit anderen Mitarbeitern, die sich nicht alle untereinander kennen. Ich beantworte diese Frage trotzdem immer gerne mit „ja“, schließlich habe ich ihn schon mal gesehen. Im Fernsehen natürlich.)

5. Entgegen der allgemein üblichen Meinung sind nicht alle Leute die im Medienbereich arbeiten alkohol- oder nikotinabhängig. Nicht jeder Kameramann freut sich über ein ihm bei der Arbeit angebotenes Bier oder trägt stets ein Feuerzeug bei sich um vorbeiziehenden Rauchern Feuer anbieten zu können.

6. Fragen Sie nicht ob Sie Ihren Lebenspartner, Nachbarn oder Ihr Haustier vor der Kamera grüßen dürfen, meines Wissens ist dies in Nachrichten- und Magazinbeiträgen in Deutschland realtiv unüblich.

7. Fassen Sie unter keinen Umständen Teile des Equipments an, es besteht die Gefahr eines Hexenschusses (beim Tragen der Geräte) und anschließend schwereren körperlichen Schmerzen (nach dem Fallenlassen der Kamera oder des Stativs wegen Ihres Hexenschusses).

8. Auch hippe Medienmenschen freuen sich wenn sie von Personen die sie nicht kennen nicht automatisch mit „Du“ angesprochen werden.

9. Fragen Sie unter keinen Umständen nach einer Drehgenehmigung, Sie können davon ausgehen dass alles seine Ordnung hat. Haben Sie schon einmal einen Bauarbeiter bei der Arbeit gefragt ob er das was er gerade macht auch darf? Wenn Sie das Bedürfnis verspüren sollten doch nach einer Drehgenehmigung fragen zu müssen, unterdrücken Sie es! Kaufen Sie sich im nächstgelegenen Fachgeschäft für Schreibwaren einen kleinen Block und einen Stift und schreiben Sie alle Falschparker in Ihrer Stadt auf, um danach die Polizei darüber zu informieren, das wird Sie beruhigen.

10. Geben Sie niemals, unter keinen Umständen, NIE NIE NIE einem Kameramann gestalterische Tipps wenn Sie nicht zum Team gehören. Es könnte passieren, dass er sie sich zu Herzen nimmt und das gedrehte Material dann aussieht wie Ihr letztes Urlaubsvideo, bei dessen Vorführung Ihre gesamte Verwandtschaft in einen koma-ähnlichen Tiefschlaf gefallen ist...

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen können wir uns in Zukunft wieder besser auf unsere Arbeit konzentrieren, und dann wird das Fernsehprogramm vielleicht auch wieder besser, versprochen...

29 Dezember 2007

Ordnung muss sein!

Selten dass ich das mal denke... ;) Auf jeden Fall ist hier jetzt ein bisschen aufgeräumt worden, alles schön in Kategorien abgeheftet damit jeder seine Lieblingsthemen gleich finden kann ohne sich mit dem restlichen Kram rumärgern zu müssen... Und: ich habe auch die Linkliste mal wieder ein wenig aufgeräumt, willkommen an artist a day, hayungs, moviepilot, rob, scottc und herr uhlmann!

09 Oktober 2006

people like us (1)



Dieser ernst blickende Mann ist Alvin Lustig, und ich werde KEIN albernes Wortspiel machen jetzt... Ich hab mich entschlossen ihn hier auf meiner bescheidenen Plattform mal zu "featuren" (obwohl das eines der merkwürdigsten Wörter aller Zeiten ist..), da er meiner Meinung nach von viel zu wenig Leuten gekannt, aber von vielen oft in Form und Farbe zitiert wird.



Bei Formen wie dem obigen Logo für Monte Factor kommt man doch automatisch ins Schwärmen, oder? Nur ein paar Linien und trotzdem ein perfektes, in sich geschlossenes Bild mit hohem Wiedererkennungswert, ganz zu schweigen von der Zeitlosigkeit: das Logo ist aus dem Jahre 1947... Das Zeitlose wird bei einem Logo oder einer Verpackung immer wieder -gerade von Firmen, die Logos in Auftrag geben- unterschätzt, lieber wird alle drei vier Jahre ein neues Logo gebastelt oder das alte überarbeitet, und nicht immer reagieren die Konsumenten so wie bei "Mr Propper", der nach einem kurzen Ausflug ins Angelsächsische seit geraumer Zeit wieder "Meister Propper" heißen darf, nein: oft merkt "man" gar nicht dass sich was geändert hat (hier könnte sich nun ein endloser Streit darüber entwickeln ob das nicht der Sinn einer Logoänderung ist: etwas neues, das sich in das Alte einfügt und somit nur etwas "aufbügelt" statt neu macht; Neuauflage der Marke ohne Verlust des Wiedererkennungwertes. Hab aber keine Lust zu streiten heute... *g*). Beispiele dass Produkte auch Jahrzehnte ohne neues Design auskommen und trotzdem zum täglichen Leben gehören gibt es zum Glück aber trotzdem einige, von "creme21" über die vier roten Schwäbisch Hall Steine auf gelbem Grund bis hin zu (den meisten...) Nationalflaggen. Oder aber auch dieses Lieblingsprodukt eines jeden ungestümen Jugendlichen, der auf seine Haarpracht achtet:



Entwickelt von Alvin Lustig, 1953... Man sieht: ein unbekanntes Genie, ohne den "The Incredibles" von pixar vielleicht ein wenig anders ausgesehen hätte.... OK, das war vielleicht ein wenig übertrieben, aber seine Häuser waren zum einen ziemlich schick und sehen zum anderen verdammt nach den Unglaublichen aus, oder..?